Psychosoziale Beratung für neurodivergente
Erwachsene und Jugendliche mit ADHS - auDHS - im Autismus Spektrum
Wieso meine psychosoziale Beratung bei ADHS oder Autismus für Dich das Richtige ist und wie ich Dich unterstützen kann
Meine Beratung richtet sich an neurodivergente Menschen (Schwerpunkt Frauen/ Mädchen ab 13 Jahren und FLINTA*-Personen), die sich in bestehenden Strukturen nicht ausreichend gesehen fühlen und einen sicheren Raum für Austausch suchen, sowie an Familien, welche die neurodivergente Wahrnehmung eines oder mehrerer Familienmitglieder besser verstehen und ihren Alltag passender gestalten möchten.
Die Diagnose ADHS, Autismus Spektrum oder auDHS steht bei dir im Raum, und du fühlst dich damit überfordert? Der Begriff "over-thinking" scheint für dich erfunden worden zu sein, und du hast so viele Fragen?
Ich biete dir dafür einen geschützten Raum, online oder in Präsenz in meinem Studioraum in Oberhausen (NRW).
Wenn du dir unsicher bist, kannst du hier ein kurzes, kostenloses Online-Vorgespräch vereinbaren und mich kennenlernen.
Eine Übersicht meiner Leistungen findest du am Ende dieser Seite.
Wie läuft eine Sitzung ab und was ist das Ziel der Beratung?
Wir lernen uns nach dem kostenlosen Zoom-Call in der ersten Sitzung ausführlicher kennen und besprechen deine Anliegen. Dann strukturiere ich mit dir gemeinsam die Themen, die für dich gerade relevant sind.
Die Gespräche sind lösungsorientiert, aber ohne den Anspruch, in einem gewissen Zeitraum "fertig" zu werden. Du bestimmst das Tempo und wir schauen zusammen, wie dein Weg weiter gehen kann.
Die Beratung kann dich dabei unterstützen,
- Antworten auf Fragen wie "Warum fühle ich so viel?" oder "Wieso fällt das anderen so leicht und ich schaffe es einfach nicht?" zu bekommen
- deine Wahrnehmung zu validieren
- versteckte Masking-Strategien zu enttarnen und Möglichkeiten aufzuzeigen, die dich nicht noch mehr erschöpfen
- deine Stärken zu fördern und zu festigen
- Bedürfnisse und Hindernisse besser zu identifizieren und passende Strategien dafür zu entwickeln
- Entscheidungen fundierter zu treffen
- deinen Alltag besser an deine Art anzupassen
Eine offizielle Diagnose ist keine Voraussetzung, um in meine Beratung zu kommen, Menschen mit Verdacht auf A(u)DHS und Autismus sowie Selbstdiagnostizierte sind ausdrücklich willkommen.
*FLINTA steht für Frauen, Lesben, Intergeschlechtliche-, Nicht-binäre-, Trans- und Agender-Personen und bezeichnet Menschen, die im Patriarchat strukturell benachteiligt sind.
Trans Frauen sind Frauen, und trans Männer sind Männer und ausdrücklich in meiner Beratung willkommen.
Mögliche Themen der Beratung:
- Verdacht auf ADHS, Autismus oder andere neurodivergente Ausprägungen und Aufklärung darüber
- Einordnung einer bereits erhaltenen Diagnose
- Überforderung durch Reize, Anforderungen oder Erwartungen
- Erschöpfung durch dauerhaftes Anpassen (Masking)
- Schwierigkeiten mit Struktur, Priorisierung oder Entscheidungsprozessen
- Unsicherheit im Kontakt mit anderen Menschen
- hohe Selbstansprüche oder starkes Verantwortungsgefühl
- Wunsch nach klareren Grenzen
- Wunsch nach stimmiger Selbstorganisation
- Konflikte im (familiären) Umfeld
- Fragen zu (queerer) Identität im Zusammenhang mit Neurodivergenz
- ADHS/Autismus am Arbeitsplatz/ in der Schule
Der konkrete Inhalt richtet sich nach deinen Fragen und Bedürfnissen.
Zum Hintergrund von ADHS und Autismus und warum ich die Beratung anbiete
Viele Diagnosekriterien für ADHS oder Autismus wurden ursprünglich an weißen Jungen oder Männern erforscht, und der erste mit Autismus diagnostizierte Mann ist erst vor kurzem verstorben; das ganze Konzept der Neurodivergenz ist noch verhältnismäßig jung. Dass die Mischform auDHS überhaupt diagnostiziert werden kann, ist noch nicht einmal 15 Jahre her. Früher ging man davon aus, dass die beiden Neurodivergenzen ADHS und Autismus Spektrum sich gegenseitig ausschließen. Heute weiß man, dass sie sich teilweise gegenseitig maskieren und der Anteil von Menschen mit ADHS, die gleichzeitig autistisch sind, bei (Stand 2026) ca. 50% liegt, und bis zu 70% der Autist*innen haben gleichzeitig ADHS.
Erwachsene Frauen und jugendliche Mädchen, besonders FLINTA, werden aufgrund veralteter Diagnose-Methoden und Unkenntnissen über Masking (die Fähigkeit, Symptome zu unterdrücken) noch immer häufig übersehen oder erst spät diagnostiziert. Wenn sich durch Lebenskrisen die Symptome verstärken oder überhaupt erst sichtbar werden (zum Beispiel war die Pandemie 2020 für viele neurodivergente Menschen ein Wendepunkt), kommen viele weibliche und weiblich sozialisierte Personen überhaupt erst auf den Gedanken, dass "etwas nicht stimmt"; Fehl- oder Begleitdiagnosen wie Angststörungen, Sozialphobien oder Depressionen sind nicht selten und Erschweren das Erkennen einer vorliegenden Neurodivergenz.
Ich bin selbst queer und spätdiagnostiziert und kenne viele Fragestellungen aus eigener Erfahrung sowie aus intensiver fachlicher Auseinandersetzung.
Mehr zu meinem Werdegang kannst du hier lesen.
Mein größtes Anliegen ist es, aufzuklären und dazu beizutragen, die große Versorgungslücke für mentale Gesundheit noch ein Stück weit zu schließen.
WICHTIG:
- Eine psychosoziale Beratung ist und ersetzt keine Therapie oder ärztliche Diagnostik! Bei Bedarf kann ich dich an entsprechende Stellen weiter vermitteln.
- Beratungsgespräche mit Minderjährigen führe ich grundsätzlich im Beisein eines Erziehungsberechtigten oder ab 16 Jahren mit schriftlicher Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten.
- Mein Studioraum ist leider nicht barrierefrei, eine Treppe führt in den 1. Stock.
- Auch aus diesem Grund biete ich meine Beratung bei Bedarf komplett remote an.
Im Folgenden findest du eine Übersicht meines Beratungsangebotes:
Format, Dauer und Kosten
Format
- online via Zoom deutschlandweit
- vor Ort in meiner Beratungsstelle in Oberhausen (NRW)
Dauer
- Einzelsitzung: 50 Minuten
- Doppelsitzung: 100 Minuten
Honorar
- 68 € pro Einzelsitzung
- 128 € pro Doppelsitzung
- pro bono Sitzungen pro Quartal auf Anfrage
Vorgespräch
- kurzes Kennenlernen per Zoom kostenfrei
Kostenübernahme
Psychosoziale Beratung ist eine Selbstzahlerleistung.
Die Kosten werden in der Regel nicht von gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen.
Der Vorteil einer Selbstzahlerleistung ist, dass
- keine Diagnose erforderlich ist
- keine Meldung an Krankenkassen erfolgt
- die Wartezeit auf den Ersttermin meist kurz ist
- Folgetermine meist zeitnah möglich sind
- Du die Themen der Beratung mitbestimmst
Wenn du dich parallel in einem medizinischen oder therapeutischen Prozess befindest, kann die Beratung eine ergänzende Unterstützung sein.
Häufig gestellte Fragen
Hier findest du Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Thema psychosoziale Beratung bei Neurodivergenz.
Wenn du Fragen hast, die hier nicht beantwortet werden, schreib mich gerne unverbindlich an.
Hier findest du die Beratungsstelle "Studio mitMensch"
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